Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Do Dez 06, 2018 4:26 pm

Bergung norwegischer Fregatte frühestens nach Weihnachten

(06.12.18) Die Bergung der norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad' wird nicht, wie erhofft, diese Woche stattfinden können.
Der früheste Zeitpunkt für eine solche Operation wäre jetzt der 25.12..
Es könnte aber auch noch länger dauern.

Schlechtes Wetter hatte zu Verzögerungen geführt, und am 7.12. muss der Schwimmkran ‚Gulliver' zu einem bereits zuvor geplanten Auftrag nach Deutschland verlegen.
Das stürmische Wetter hatte die ‚Helge Ingstad' in den vergangenen Tagen so in Bewegungen versetzt, dass bereits seit dem 3.12. keine sicheren Taucherarbeiten mehr am Wrack möglich waren.
Neben der Organisation und Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der Koordination der notwendigen Tauchoperationen galten auch die Sicherung des Rumpfes mit Stahltrossen, die zum Land verlegt wurden, das Abpumpen von Öl und die anstehende Entfernung von Raketen als zeitraubende und komplexe Aufgaben.
Derzeit liefen nur geringe Dieselmengen aus dem Wrack der Fregatte aus.


Quelle:Tim Schwabedissen
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Di Dez 18, 2018 9:39 pm

Einsatz unter Wasser: Tauchgang zum gesunkenen Kriegsschiff "KNM Helge Ingstad"

kurzer Bericht & Video da zu hier :
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Di Feb 26, 2019 4:33 pm

Moin Leute, habe was im Netz gefunden, lohnt sich das mal an zu sehen .

[bbvideo]https://www.nrk.no/hordaland/xl/dette-e ... 1.14289883[/bbvideo]

Wenn das Bild stehen bleibt, weiter nach unten scrollen
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Di Feb 26, 2019 4:39 pm

Bergung der Helge Ingstad hat begonnen

(26.02.19) Rund zweieinhalb Monate nach der Kollision des maltesischen Tankers ‚Sola TS’, 62557 BRZ , mit der norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad’ im Hjeltefjord in Øygarden, Hordaland, hat die Bergung von deren Wrack am Morgen des 26.2. gegen vier Uhr begonnen.

Ausschlaggebend waren Prognosen der Meteorologen am Vortag, die ein hinreichend großes Wetterfenster für die Operation sahen.
Die beiden von der Bergungsfirma BOA eingesetzten Schwimmkräne ‚Rambiz‘ und ‚Gulliver‘ waren bereits am Wochenende in Stellung gegangen.
In den vorangegangenen Wochen war bei jeder sich bietenden Phase ruhigen Wetters daran gearbeitet worden, das Wrack mit Trossen und Ketten zu sichern und die Bergungsarbeiten bestmöglich vorzubereiten.

Am Morgen des 26.2. gab es nun das Go. Gegen vier Uhr wurden die Sicherungen zum Land getrennt, und die miteinander verbundenen Kräne begannen, die Zugkraft der zuvor mit ihnen verbundenen Hebestropps zu erhöhen.

Um 5.10 Uhr begann die eigentliche Hebung.
Gegen sieben Uhr kam das Wrack bereits höher aus dem Wasser, und um 7.30 Uhr war erstmals wieder das Achterschiff zu sehen.
In den folgenden Stunden wurde das Wrack mehrere Meter höher gezogen.

Um 12:30 Uhr begannen die Kräne, es in tieferes Wasser zu ziehen, nachdem die übigen Landverbindungen gekappt wurden.
Es hatte immer noch eine Schlagseite von 26 Grad.
Das Schiff wird auch nicht komplett gehoben, sondern nur soweit, dass es acht Meter tief im Wasser liegt.

Dann wird unter ihm die Halbtaucher-Barge ‚Boa Barge 33‘ eingeschwommen, auf deren Deck es schließlich zur Marinebase in Hanøytangen transportiert werden soll.
Die gesamte Operation soll etwa fünf Tage dauern.


Quelle:Tim Schwabedissen
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Fr Mär 01, 2019 3:48 pm

Fregatte problemlos nach Hanøytangen gebracht

(28.02.19) Das Verbringen der norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad‘ nach Hanøytangen ging am 27. und 28.2. wie geplant voran.

Die Aktion begann um 20:25 Uhr und endete am folgenden Morgen um 09:30 Uhr.

Vier Stunden lang sollten die Kräne dort verankert werden. Als nächstes wird das Wrack dann auf die Barge ‚Boa Barge 33’ gehoben und voraussichtlich am 2.3. nach Haakonsvern abtransportiert werden.
Die beiden Kräne mit dem Wrack in den Hebestropps wurden auf ihrem Weg eskortiert von Polizeibooten, dem Kommandoschiff KNM ‚Olav Trygvason‘, der ‚Tor‘ der Coastguard, der ‚Utvær‘ und ‚BOA Heimda‘ der Küstenverwaltung, die Ölsperren mit sich führten, falls beim Transit Kraftstoff auslaufen sollte, sowie Schleppern und anderen Unterstützungsschiffen.

Als die Fregatte am Morgen des 27.2. rund 1,5 Meter angehoben wurde, kam es beim Auspumpen zu einem leichten Austritt von Öl aus dem Schiffsinnern.
Ab neun Uhr waren Crews an Bord, um neben dem Lenzen auch Spuren zu sichern.
Auf dem weiteren Weg gab es keine Ölverluste. Nach dem Eintreffen in Hanøytangen wurden Ölsperren ausgebracht.

Die Firmen Hjorteseth Shipping und IMC Diving begannen unterdessen mit den Reinigungsarbeiten an der Untergangsstelle.
Die ‚Flekkerøy‘ wird sich vom 3.3. an des Küstenstreifens annehmen.
Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit den Kommunen Equinor und Øygarden durchgeführt.



Quelle:Tim Schwabedissen
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Sa Mär 02, 2019 11:31 am

Die Bergung geht gut voran, habe da zu noch ein Bild gefunden.

und noch ein Bild :
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Re: Norwegische Fregatte Helge Ingstad kollidiert mit Tankschiff

Beitrag von Flottenheizer » Di Jun 11, 2019 6:14 am

Patroullienboot stürzt im Dock auf die Seite

(10.06.19) Am 9.6. krachte das norwegische Patroullienboot ‘Barentshav’, 4025 gt , im Schwimmdock des Vegsund Slip in Sula nachmittags unvermittelt auf die Seite. Es kam mit einer Krängung von sechs bis sieben Grad nach Steuerbord zu liegen.
Die Polizei wurde um 14.23 Uhr alarmiert.
Der Kommandant ordnete sofort eine Evakuierung zu einem von ihm benannten Sammelplatz an.
Auf dem Schiff waren 30 Mann, davon 28 Crewmitglieder.
Um 14.40 Uhr waren die meisten an Land. Gegen 15 Uhr trafen das NSSR-Rettungsboot ‘DNV II’ sowie die Feuerwehren von Ålesund und Sula ein.
Gegen 16 Uhr waren alle an Land und auf Vollzähligkeit geprüft.
Am 10.6. begannen die Untersuchungen zur Ursache und zu Möglichkeiten, das Schiff wieder aufzurichten.
Vor Ort war Personal der Werft, der Versicherung sowie des Remøy Management in Fosnavåg, der das Schiff gehört, das in Charter der Marine im Einsatz ist.
Es sah so aus, als ob Hydraulikstempel unter dem Steuerbordrumpf zusammengebrochen sind, woraufhin das Schiff zur Seite sackte.
Es galt nun zu prüfen, ob es wasserdicht ist und sich Öffnungen im Rumpf befangen.
Nach Ende der Inspektion durch Remøy wurde festgestellt, dass keine Schäden gefunden wurden und das Schiff sich stabilisiert habe.
Es lag seit dem 3.6. zu Überholungsarbeiten in der Werft.


Quelle:Tim Schwabedissen
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