Neuigkeiten von der Marine Spanien

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Neuigkeiten von der Marine Spanien

Beitrag von Flottenheizer » Do Mai 16, 2019 7:52 pm

Konflikt im Iran Spanien zieht Kriegsschiff ab

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat Spanien seine Fregatte "Méndez Núñez" abgezogen.
Diese sollte den US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in den Persischen Golf begleiten.

mehr zum Thema siehe hier : :gruss:
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Re: Neuigkeiten von der Marine Spanien

Beitrag von Flottenheizer » Do Sep 05, 2019 11:09 am

Minensucher lief vor La Manga bei Suche nach Flugzeugwrack auf Grund


(27.08.19) Der spanische Minensucher 'Turia -- M 34', 550 ts, lief am 27.8. um 9.30 Uhr bei stürmischer See vor der Küste von La Manga in Murcia in vier Metern Wassertiefe 150 Meter vom Strand entfernt auf Grund, als er gemeinsam mit der 'Tambre' auf der Suche nach einem vor der Küste abgestürzten C-101-Flugzeug war. Dieses war am Morgen des 26.8. verunglückt, wobei der Pilot Francisco Marín Núñez ums Leben kam. Die Besatzung des Havaristen wurde mit drei Zodiacs des Diving Center der Marine, das auch an der Suchaktion teilnahm, abgeborgen.
Dabei wurde sie unterstützt von einem weiteren Boot der Marine Rescue. Der 1999 erbaute Minensucher war bei der Havarie leckgeschlagen, und Treibstoff lief aus. Er hatte um neun Uhr seine Arbeit aufgenommen.
Um 9.45 Uhr gingen auch Marinetaucher ins Wasser, doch um 10.15 Uhr kam die Meldung, dass das Schiff verlassen werde. 10 Minuten später waren die Zodiacs vor Ort, um die Crew des in der Brandung liegenden Havaristen von Bord zu holen.


50 Prozent des Diesels vor La Manga geborgen
(29.08.19) 15 der insgesamt 30 Tonnen Öl aus dem gestrandeten spanischen Minensucher 'Turia' konnten am 28.8. auf eine in der Nähe in Stellung gegangene Leichterbarge gepumpt werden. Zur selben Zeit gelang es Tauchern, einen größeren Teil des Rumpfes auf Schäden zu inspizieren. Das Schiff saß auf einer Felszunge zwischen Cabo de Palos und San Pedro del Pinatar wenige hundert Meter vor dem Strand von Banco del Tabal auf.

Der Rumpf war auf 10 Metern Länge aufgerissen, weitere Schäden zogen sich über die gesamte Schiffslänge. Der Havarist wurde derzeit durch die 'Mestelero' von Salvamento Marítimo stabilisiert, die an Steuerbordseite längsseits gegangen war. Es wurde überlegt, einen aufblasbaren Ring von Auftriebskörpern um den Rumpf zu platzieren, um das Schiff nach Cartagena abschleppen zu können.

Derweil setzten die beiden Minensucher 'Sella' und 'Tambre' die Suche nach Wrackteilen des abgestürzten Jets vor La Manga fort. Ein Teil des Cockpits wurde in 25 Metern Wassertiefe entdeckt. Es muss wohl durch einen Kran geborgen werden.
Die Leiche des 42-jährigen Piloten Marín Núñez blieb weiter verschwunden.
Da an den Stränden keine Trümmer mehr antrieben, wurde am Nachmittag des 27.8. der Strand von Galúa wieder für Schwimmer geöffnet.
Der Strand von Monteblanco blieb weiter abgesperrt.



Gestrandeter Minensucher nach gut einer Woche geborgen
(04.09.19) Am 3.9. um 16 Uhr begann der spanische SAR-Schlepper 'Mastelero' damit, den 52 Meter langen Minensucher 'Turia � M 34'' , der am 27.8. auf der Suche nach dem Wrack eines abgestürzten Trainingsjets bei La Mange gestrandet und leckgeschlagen war, nach Cartagena zu ziehen.

Ruhiges Wetter hatte die Bergungsarbeiten begünstigt, und so konnte das erheblich beschädigte Boot, das mit Auftriebskörpern stabil schwimmfähig gehalten wurde, die Schleppreise antreten. In den vergangenen Tagen hatte Salvamento Marítimo die Marine mit mehreren Einheiten und Spezialpersonal bei der Vorbereitung der Bergung unterstützt. Der Havarist wurde dann in die Marinebase in Cartagena bugsiert.
Gegen 23 Uhr traf der Schleppzug, eskortiert von weiteren Einheitender spanischen Marine, dort ein.


Quelle: Tim Schwabedissen
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